6. Bildung muss Schule machen
Kinder und Jugendliche sind nicht nur unsere Zukunft, sie sind unsere Gegenwart. Sie brauchen gute Schulen, gute Freizeitmöglichkeiten und Räume zur Mitgestaltung. Treffpunkte, Jugendhäuser und Streetwork-Angebote müssen langfristig gesichert werden. Ich möchte ihnen eine stärkere Stimme geben und Netzwerke unterstützen.
Als Bürgermeisterin werde ich dafür sorgen, dass unsere Kinder von Anfang an beste Bildungschancen erhalten. In Kindertagesstätten, Grundschulen und im Hort stehen ausreichend Plätze zur Verfügung, und Eltern können sich auf eine hohe Qualität der Betreuung verlassen. Schwankungen in den Geburtenzahlen berücksichtige ich im Rahmen langfristiger Modellrechnungen und Planungen. Kindertagesstätten und Schulen in freier Trägerschaft sind ein wichtiger Teil unseres vielfältigen Gemeinwesens. Dieses Angebot schätze ich sehr und stehe für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie verlässliche Rahmenbedingungen.
Wir tragen Verantwortung für vier Grundschulen, die modern und attraktiv gestaltet sein müssen – für Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte gleichermaßen. Nach Neu- und Ausbau von drei Grundschulen sind diese in einem hervorragenden Zustand. Die Situation an der Fallada-Grundschule ist allerdings nicht zufriedenstellend, hier braucht es eine klare Perspektive, die den Bedürfnissen der Beteiligten gerecht wird und die langfristige Entwicklung der Schülerzahlen berücksichtigt. Die vorliegenden Beschlüsse der Gemeindevertretung bilden dafür eine wichtige Basis.
Für die in unserem Neuenhagen ansässige Förderschule möchte ich gute Rahmenbedingungen schaffen und den anstehenden Wechsel an den neuen Schulstandort bestmöglich begleiten. Gemeinsame Aktionen wie z.B. Sportfeste unterstütze ich, um das Miteinander zu stärken.
Doch gute Bildung endet nicht mit der Grundschule. Das Einstein-Gymnasium ist beliebt, aber jedes Jahr überfüllt. Die Oberschule in Trägerschaft des IB leistet hervorragende Arbeit, kann den Bedarf vor Ort jedoch nicht decken. Der Landkreis darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen. Wir brauchen dringend eine neue staatliche weiterführende Schule mit gymnasialer Oberstufe – eine Schule, die allen Kindern den Zugang zu allen Abschlüssen eröffnet und echte Perspektiven bis zum Abitur bietet. Ich stehe zur Standortentscheidung in unserem Mittelzentrum, werde den Bedarf klar benennen und eine verlässliche Schulpolitik einfordern. Halbe Lösungen akzeptiere ich nicht – wir brauchen eine Lösung, die Familien Sicherheit gibt und unserem Standort Zukunft.
Meine Ziele:
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Gute Bildung von Anfang an: Hohe Qualität und Verlässlichkeit bei Kindertagesstätten und Hortbetreuung mir bedarfsgerechten Öffnungszeiten
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Grundschulen modern ausstatten, Schulsozialarbeit fortführen, die Fallada-Grundschule erhalten – mit klarer Perspektive
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Erweiterung des staatlichen Schulangebots mit Zugang zur gymnasialen Oberstufe als Ergänzung zum Gymnasium im Mittelzentrum
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Neben Spielplätzen für Kinder brauchen wir attraktive Treffpunkte für Jugendliche, die echte Teilhabe ermöglichen. Mit geht es dabei um Möglichkeiten, selbst zu gestalten und real tätig zu werden. Es geht auch um Sportflächen und konsumfreie Räume. Gern unterstütze ich Netzwerke und Patenschaften, die diesen Ansatz fördern.
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Über den Kinder- und Jugendbeirat hinaus möchte ich jungen Menschen eine stärkere Stimme geben, zuhören und präsent sein.
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Jugend- und Sozialarbeit müssen langfristig gesichert werden. Einrichtungen wie die Blaupause, das Jugendhaus Ziegelstraße und Streetwork-Angebote sind unverzichtbar. Das Engagement der anerkannten Träger der freien Jugendhilfe schätze ich sehr und möchte es durch verlässliche Rahmenbedingungen verstetigen.